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Datenlogger Version 1

 

Inhaltsverzeichnis:

1       Allgemein. 3

1.1        Eingaben. 3

1.2        Anzeigen. 3

1.3        Anzeige Auf dem LCD: 3

1.4        Anschlüsse. 4

1.5        Datenaufzeichnungsformat 4

1.6        Speicherformat für Temperaturen. 5

2       Bedienung. 6

2.1        Datenanzeige. 6

2.2        Datenausgabe. 7

2.2.1         Ausgabeformat 7

2.3        Messintervall 9

2.4        Zeit und Datum.. 9

2.5        Speicherreset 9

3       Mögliche Sensoren. 11

4       RJ-Steckerbelegung und Kabelfarben. 12

 


Versionsverfolgung

 

Version

Datum

Bemerkung

 

V1.0

 

Initialversion

 

V1.1

 

Kleine Anpassungen

 

V2.0

23.4.13

EEProm-Speicherformat geändert

 

V2.1

25.4.13

Ruhezustandsanzeige geändert

 

V2.2

30.4.13

Ausgabeanzeige mit Datum ergänzt

 

V2.3

2.4.13

Speicherreset eingeführt, mögliche Sensoren aufgelistet, Bedienung erweitert

 

V2.4

13.9.13

Anzeige angepasst (Röby, Heizung); Text und Bilder angepasst,
RJ-Steckerbelegung und Kabelfarben angegeben

 

V2.5

4.11.13

Bei mögliche Sensoren Temperatur Erdsonde unten und oben nachgetragen

 

V2.6

17.12.13

Speicherverwaltung (alt: 0..31) neu 1…32 und Sensoren nachgetragen

Speicherplatz–Temperaturzuordnung geändert; berücksichtigt in V1.4

 

 

 

 

 


1       Allgemein

Der Datenlogger soll Temperauren, andere Wetterdaten und die Heizungslaufzeit aufzeichnen. Die Daten werden in 3 EEPROMS gespeichert. Es wird alle x Minuten ein neuer Datensatz geschrieben. Da die Heizung asynchron an- und ausschaltet werden diese Zeiten zusätzlich mit dem kompletten Datensatz aufgezeichnet.

Die Daten werden gesammelt und können dann über die serielle Schnittstelle ausgegeben werden. Zukünftig erfolgt die Ausgabe auch über eine Funkverbindung.

1.1      Eingaben

Als Eingabe sind folgende Möglichkeiten vorgesehen:

-          Aufzeichnungsintervall in Minuten

-          Einstellen von Uhrzeit und Datum

-          Anzeige von Daten

-          Start Auslesen der Daten

1.2      Anzeigen

Folgende Anzeigen und Eingabemöglichkeiten sind vorhanden:

-          Display 4 x 27 Zeichen

-          5 Eingabetasten (Links, Rechts, Up, Down, OK)

-          Resettaste (intern)

Ansicht DL V1

                                             Bild 1

1.3      Anzeige Auf dem LCD:

Im Ruhezustand erfolgt folgende Anzeige auf dem Display:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

2

5

.

0

4

.

1

3

 

2

2

:

4

1

:

2

7

 

 

D

C

F

7

7

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Ze 2

 

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n

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1

5

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P

:

0

0

3

6

6

4

Ze 3

 

 

 

 

 

 

 

 

V

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R

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2

2

:

3

5

 

 

+

3

4

.

7

°

 

+

3

1

.

4

°

 

-

0

4

.

7

°

                                                                                         Bild 2

In der Zeile 1 wird das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit dargestellt. Weiter wird das Vorhandensein des DCF77-Signals angezeigt.

In der Zeile 2 werden das Messintervall sowie der Zähler für die Anzahl gespeicherter Datensätze dargestellt.

Zeile 3 beinhaltet Text für die darunter liegende Anzeige.

In der Zeile 4 werden Teile der letzten Messung ausgegeben.


1.4      Anschlüsse

Folgende Anschlüsse sind vorhanden:

-      4 x RJ45 für I2C-Sensoren

-      4 x RJ45 für 1-Draht-Sensoren oder statische Signale (DCF-77-Anschluss)

-      RS232-Schnittstelle für die Datenübertragung

-      Funkschnittstelle

-      Netzanschluss

 

1.5      Datenaufzeichnungsformat

Der Einfachheit halber werden 32 Byte pro Datensatz verwendet, die wie folgt aufgeteilt sind:

B1

B2

B3

B4

B5

B6

B7

B8

Date$

Time$

Ein  = E
Aus = A

I n Garage
O ut Gar.

Jahr

Monat

Tag

Stunde

Minute

Sekunde

00 … 99

01 … 12

01 … 31

00 … 23

00 … 60

00 … 60

Heizung

Röby

 

B9

B10

B11

B12

B13

B14

B15

B16

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Vorlauf                (Pos.1)

Rücklauf               (Pos.2)

Aussen Nord        (Pos.3)

Reserve               (Pos.8)

 

B17

B18

B19

B20

B21

B22

B23

B24

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Reserve                 (Pos.9)

Schlafzimmer       (Pos.6)

Wintergarten       (Pos.7)

Aussen Süd          (Pos.4)

 

B25

B26

B27

B28

B29

B30

B31

B32

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Temperatur als Integer

Aussen Nord       (Pos.10)

Wohnzimmer    (Pos. 5)

Erdsonde oben (Pos.11)

Erdsonde unten (Pos.12)


Bem:     Es werden lediglich die Werte aufgezeichnet, die Stelle in der Byte-Stange ergibt die Funktion
Heizung:              On = E = Hex 45h                            Off = A = Hex 41h
Röby:                   In der Garage: = I = Hex 49h         Aus der Garage: = O = Hex 4Fh

Die Temperaturen werden als Integerwert (-32768…+32767) abgespeichert
Pos.(xx):              xx = Darstellungsplatz auf dem LCD-Display

Es wird ein Adresspointer verwendet, der auf die nächste freie Speicherstelle im EEPROM verweist. Da der Speicher aus max. 4 x EEPROM zu je 1024kByte besteht werden 3 Byte zur Adressierung benötigt.
Diese 3 Byte werden im ersten EEPROMs abgelegt. Startadresse ist: Hex 00500020 (Bem: die 5 kommt von der I2C-Adressierung). Dazu bleibt der erste Datenblock (Block 0) frei von Daten; die Daten beginnen ab dem zweiten Block (Block 1). Ein Block besteht aus 32 Byte.

 

1.6      Speicherformat für Temperaturen

Es werden 2 Byte verwendet. Die Daten der Sensoren werden direkt im Integer-Format abgelegt.

High-Byte

Low-Byte

Integer (-32768…+32768)


Die Temperatur wird als Integerwert dargestellt. Da Integer nur ganze Zahlen darstellen kann wird die Temperatur x 10 gespeichert. Für die Anzeige wird der Integerwert dann durch 10 geteilt; damit erhält man eine Nachkommastelle.

Das Ein- und Auslesen erfolgt im Byte-Format. Zum Interpretieren der Daten wird das Byte-Array von einem Integer-Array überlagert, um direkten Zugriff zu erhalten. Es sind maximal 12 Temperatursensoren möglich. Für statische Signale stehen 2 Bytes (B & R) zur Verfügung. Damit sind max. 16 statische Eingänge möglich, wobei momentan nur je 1 Bit verwendet wird. Die ersten 6 Bytes werden für Datum und Uhrzeit verwendet.

Aufbau eines Datensatzes mit 32 Byte:

Byte 1…32

0

1

2

3

4

5

6

7

 8

 9

10

11

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

 30

 31

d

m

y

h

m

s

B

R

0

1

 

 

5

6

7

8

9

10

11

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8

9

10

11

 

Byte-Array(32);  gilt für die Daten_in(x) und Datem_out(x)      [x = 0 … 31]

0

1

 

Integer-Array(12), Start bei Byte-Array(8); gilt für die 12 Temperaturen TA(x) & TA_s(x) [x = 0 … 11]

                                                                                         Bild 3

d             =             Tag
m           =             Monat
y             =             Jahr
h             =             Stunde
m           =             Minute
s             =             Sekunde
B            =             Brenner               (ganzes Byte, obwohl nur 1 Bit benötigt wird; Reserve für später)
R            =             Röby                    (ganzes Byte, obwohl nur 1 Bit benötigt wird; Reserve für später)

 

 


2       Bedienung

Start der Auswahl durch Drücken von OK !

2.1      Datenanzeige

Es erscheint als erster Menuepunkt die Datenanzeige:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

1

 

D

a

t

e

n

a

n

z

e

i

g

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ze2

 

w

e

i

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r

e

 

M

e

n

u

e

 

m

i

t

 

u

p

 

&

 

d

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Ze 3

 

M

i

t

 

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K

 

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n

 

m

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t

 

 

 

 

Ze 4

 

&

 

D

a

t

e

n

 

b

e

t

r

a

c

h

t

e

n

 

 

 

 

 

 

 

Bild 4

Nach dem Wählen mit OK erscheint folgende Anzeige:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

D

a

t

u

m

 

Z

e

i

t

 

 

H

 

 

V

o

r

l

 

 

 

R

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k

l

Ze 2

 

2

2

.

0

4

 

2

2

:

3

5

 

E

 

+

3

2

.

4

°

 

+

2

9

.

3

°

Ze 3

 

2

2

.

0

4

 

2

2

:

2

7

 

E

 

+

3

2

.

2

°

 

+

2

9

.

2

°

Ze 4

 

2

2

.

0

4

 

2

2

:

2

5

 

A

 

+

3

2

.

1

°

 

+

2

9

.

1

°

Bild 5

Mit up & down kann nun zeitlich geblättert werden, mit links & rechts kann durch die verschiedenen Sensoren geblättert werden.

Einmal Rechtsschieben:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

 

N

o

r

d

 

 

 

S

ü

d

 

 

 

 

W

o

h

n

z

 

 

S

c

h

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z

Ze 2

 

-

0

3

.

3

°

 

-

0

1

.

8

°

 

+

1

9

.

8

°

 

+

1

9

.

8

°

Ze 3

 

-

0

3

.

5

°

 

-

0

1

.

7

°

 

+

1

9

.

7

°

 

+

1

9

.

7

°

Ze 4

 

-

0

3

.

8

°

 

-

0

1

.

8

°

 

+

1

9

.

8

°

 

+

1

9

.

8

°

Bild 6

Zweimal Rechtsschieben:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

 

T

0

7

 

 

 

 

T

0

8

 

 

 

 

T

0

9

 

 

 

 

T

1

0

 

 

Ze 2

 

-

0

3

.

3

°

 

-

0

1

.

8

°

 

+

2

1

.

8

°

 

+

2

3

.

8

°

Ze 3

 

-

0

3

.

5

°

 

-

0

1

.

7

°

 

+

2

1

.

7

°

 

+

2

3

.

7

°

Ze 4

 

-

0

3

.

8

°

 

-

0

1

.

8

°

 

+

2

1

.

8

°

 

+

2

3

.

8

°

Bild 7

Dreimal Rechtsschieben:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

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20

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22

23

24

25

26

Ze 1

 

 

T

1

1

 

 

 

 

T

1

2

 

 

 

B

r

e

n

n

e

r

 

R

ö

b

b

y

Ze 2

 

-

0

3

.

3

°

 

-

0

1

.

8

°

 

 

E

i

n

 

 

 

 

l

a

d

e

n

Ze 3

 

-

0

3

.

5

°

 

-

0

1

.

7

°

 

 

E

i

n

 

 

 

 

m

ä

h

e

n

Ze 4

 

-

0

3

.

8

°

 

-

0

1

.

8

°

 

 

A

u

s

 

 

 

 

m

ä

h

e

n

Bild 8

Abschliessen und zurück zum Startbild mit OK.

2.2      Datenausgabe

Als nächster Punkt folgt die Datenausgabe; sie erfolgt vorläufig nur über die RS232-Schnittstelle, später auch über Funk:

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

2

 

D

a

t

e

n

a

n

a

u

s

g

a

b

e

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ze 2

 

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t

e

r

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M

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m

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Ze 3

 

M

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a

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m

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Ze 4

 

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h

l

 

D

a

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s

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t

z

e

 

w

ä

h

l

e

n

 

 

 

Bild 9

Bestätigen mit OK, danach folgt die Frage nach der Anzahl zu übertragender Datensätze.

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

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25

26

Ze 1

 

W

i

e

v

i

e

l

e

 

D

a

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Ze 2

 

g

e

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-

-

 

1

0

0

0

 

 

 

Ze 3

 

M

i

t

 

 

a

u

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w

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l

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Ze 4

 

M

i

t

 

O

K

 

w

e

i

t

e

r

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild 10

Die Auswahl kann anhand des  Datenpointers gewählt werden.         

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

M

i

t

 

u

p

 

&

 

d

o

w

n

 

a

u

s

w

ä

h

l

e

n

 

 

 

 

Ze 2

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ze 3

 

 

w

ä

h

l

t

 

A

u

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a

b

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a

 

R

S

2

3

2

 

Ze 4

 

 

w

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l

t

 

A

u

s

g

a

b

e

 

v

i

a

 

F

u

n

k

 

 

Bild 11

Mit up resp. down wird gestartet; mit ↓ kann abgebrochen werden.

Pos:

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

Ze 1

 

g